Was ist Osteopathie ?

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Die Osteopathie ist eine alternativ medizinische und ganzheitliche Therapiemethode, die der Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen dient.

Diese wurde 1874 zuerst von Andrew Taylor Still in Amerika vorgestellt. Später wurde diese von John Martin Littlejohn und William G. Sutherland weiter entwickelt und ergänzt.

Bei der Osteopathie werden alle drei Bereiche des Körpers angesprochen: 

  • das parietale System, das heißt das Skelett- und Muskelsystem (Muskeln, Knochen, Gelenke, Bänder, Sehnen, Bindegewebe und Faszien)
  • das viszerale System, das heißt das organische System (Herzkreislauf - System, Atmungssystem, Verdauungssystem)
  • und das Cranio-Sacrale System, das heißt das Nervensystem mit seinen verbundenen Strukturen vom Kopf und der Wirbelsäule (Nerven, Blut- und Lymphsystem, Psyche)


Die drei Säulen der Osteopathie:

  1. Der Mensch ist als eine unzertrennliche Einheit zu sehen → Knochen, Muskeln, innere Organe und Gewebe stehen in wechselseitiger Beziehung und sollten im harmonischen Zusammenspiel sein
  2. Wechselwirkungen zwischen Struktur und Funktion
  3. Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren

Welche Anwendungsgebiete gibt es für die Osteopathie? 

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  • Gelenk-, Muskel- und Sehnenbeschwerden 
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen 
  • Migräne 
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Verdauungsstörungen 
  • Begleittherapie zur Schulmedizin 
  • und vieles mehr 

Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?


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Funktions- und Bewegungsstörungen verursachen häufig Schmerzen. Diese liegen aber häufig nicht dort wo der Schmerz auftritt, sondern in anderen Bereichen. 

Es wird eine ausführliche Anamnese mit anschließender Untersuchung gemacht, um die Ursache der Beschwerden herauszufinden. Nur so kann eine individuelle Therapie und Behandlung geleistet werden. Unterstützend werden Ihnen gezielte Übungen für zu Hause mitgegeben.

Man nutzt verschiedene Behandlungstechniken, von sanft bis schmerzhaft um den Körper bei Störungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Der Osteopath arbeitet nur mit seinen Händen, um die Störungen aufzufinden und zu beseitigen. Dabei werden die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und unterstützt.

Der Osteopathie sind natürlich auch Grenzen gesetzt, z.B. können Erkrankungen wie Krebs und andere schwerwiegende organische Erkrankungen nicht geheilt werden.

Die Behandlung dauert zwischen 50-60 Minuten, inklusive Dokumentation.


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